Dieses Lexikon erklärt biologische, botanische, zoologische und mykologische Fachbegriffe sowie Begriffe aus der Cecidologie. Es soll das Verständnis der zahlreichen Fachbegriffe erleichtern, die in der Bildergalerie und auf den Informationsseiten dieser Website verwendet werden.
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Voll geflügelte Formen verschiedener Lebewesen, z. B. Insekten.
Ist eine Gallenform, bei der das Wachstum der Galle von den inneren Schichten der Pflanze ausgeht; sie sind besonders typisch für Gallwespen.
Melzers Reagenz ist eine Lösung von elementarem Iod, Kaliumiodid und Chloralhydrat in Wasser. Sie ist ein, insbesondere in der Mykologie verwendetes Nachweisreagenz. Neben Wasser ist es das am meisten verwendete Medium zur Untersuchung von Pilzen. Melzers Reagenz hat sich als beliebtes Präpariermedium in der Herbariumstaxonomie eingebürgert, weil es das häufig störende tote Zellplasma optisch homogenisiert und aufhellt, außerdem unterdrückt es aufgrund der hohen Viskosität die Brownsche Molekularbewegung.
gefaltet-gewunden
Bevorzugung von Lebensräumen mit mittlerer Temperatur oder mittleren Feuchtigkeitsverhältnissen.
Die Metamorphose (zoologisch), auch Metabolie, ist in der Zoologie die Umwandlung der Larvenform zum Adultstadium, dem geschlechtsreifen, erwachsenen Tier (Gestaltwandel).
Kurzflügelige Formen verschiedener Lebewesen, z. B. Insekten.
In der modernen Terminologie die Bezeichnung für ein Entwicklungsstadium.
Mutualistisch bezeichnet in der Biologie und Ökologie eine vorteilhafte Wechselbeziehung zwischen artverschiedenen Lebewesen, von der beide Partner profitieren. Sie reicht von einer lockeren Allianz (z. B. Bestäubung) bis hin zur verpflichtenden Symbiose (z. B. Flechten), bei der die Partner aufeinander angewiesen sind.
Pilzlicher Partner der Flechtensymbiose. Mehr als 99 % der Mykobionten sind Schlauchpilze (Ascomyceten) und etwa ein Drittel aller Ascomyceten-Arten sind lichenisiert. Von den Basidiomyceten sind nur wenige lichenisierte Arten bekannt.
Mykocecidien sind durch Pilze verursachte Pflanzengallen.
Mykologie ist die Wissenschaft von den Pilzen.
Lebensgemeinschaft zwischen Pilz und einer höheren Pflanze zu beiderseitigen Vorteil. Hierbei tritt der Pilz mit dem Feinwurzelsystem einer Pflanze in Kontakt um der Pflanze Nährsalze und Wasser zu geben und im Gegenzug erhalten sie von der Pflanze einen Teil der durch die Photosynthese der (grünen) Pflanzen erzeugten Assimilate, z. B. lebenswichtige Kohlehydrate.
Bezeichnet die Ameisenkunde, also die Erforschung von Ameisen.
Myzel ist die Gesamtheit aller Hyphen, der fadenförmigen Zellen eines Pilzes. Dieses Myzel ist der eigentliche Pilz, das unsichtbare Geflecht aus Hyphen im Boden oder bei Baumpilzen im Holz. Pilzmyzele können eine Größe von über einem Quadratkilometer und ein hohes Alter erreichen, etwa bei den Hallimaschen.
